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Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
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Lyrikprojekt 7a

„Lyrik ist Sprache in die Seele gemalt…“ Kupke

Unterrichtseinheit Lyrik in Deutsch der Klasse 7a

Lyrische Sprache ist ein hoch artifizielles Konstrukt und kann in seinen Bestandteilen zwar nüchtern analysiert werden, um aber zu verstehen, wie der besondere Ausdruck dieser Form der Literatur entsteht, muss man ihren Entstehungsprozess verstehen und nachvollziehen. Daher haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a kreativ und produktiv mit verschiedenen lyrischen Ausdrucksformen, wie beispielsweise dem Bildgedicht auseinandergesetzt und zauberhafte, eindrucksvolle Gedichte erschaffen, die auf den Erkenntnissen der Lyrikanalyse im Unterricht beruhen.

„Was die Welt bewegt“

Livia und Vanessa

 

Die Welt dreht sich fröhlich um ihre Achse

 

Aus der Erde schießen Häuser
Die Straßen füllen sich mit Kindern
Die Häuser beginnen sich in ihrer Größe zu übertrumpfen
Und Stahlkolosse auf vier Rädern starren sich an
Zweiräder hüpfen in die Schule
Tragen Kinder auf sich
Malerpinsel streichen Wände an
Stählerne Vögel fliegen durch die Welt
Blätter veranstalten ein Ballett
Die Geschäfte machen einander Konkurrenz
Die Taschen keuchen unter der Last
Klötze aus Eisen schwimmen im Meer

 

Und die Welt trudelt fröhlich um ihre Achse

 

„Flughafen“

Magdalena


Die Flugzeuge beeilen sich
Der Flughafen ist im Trubel
Aus der Erde schießen Häuser


Doch nachts kann er entspannen


Das Gebäude beherbergt täglich Leute
Doch großflächig verbietet er zu rauchen
Er kann viele Jobs vergeben


Nur der Berliner Flughafen nicht…


Kein Flughafen ist klimafreundlich
Aber bemüht sich viele Menschen zu transportieren
Doch manchmal ist es auch ihm zu stressig


Und Flüge fallen aus

 

„Die dritte Zeit des Jahres“

Vanessa und Katharina

 

Der Sommer geht schlafen
Die Stadt läuft dem Herbst entgegen
Die Blätter hüpfen fröhlich von den Bäumen
Die Bäume werden nackt
Die Sonnenstrahlen verkriechen sich
Und die Kälte öffnet die Tür.

Die Mützen springen auf die Köpfe
Die Jacken fliegen um den Körper
Die Schuhe springen in das Laub
Denn der Herbst ist aufgewacht.

 

„Oh, du heilige Nacht“

Gemeinschaftsproduktion der Klasse 7a

 

Die Straßen gähnen, sind träge und leer
Ich höre fern leisen Glockenklang
Flocke um Flocke umarmt die Erde,
Sternflockengefunkel umgibt mich

Der Nadelberg steht aufrichtig da
Wachsduftende Kerzen erleuchten den Baum
Er träumt von Geschenken
und wenn er beschenk ist, beschenkt er die Kinder

Die ganze Familie sitzt zusammen und isst und lacht
in der bezaubernden Weihnachtsnacht
Figurvernichter verlockend zimtig duftend auf dem Tisch
und alle wollen sie naschen

Liebe und Ruhe und Zeit und Bedacht
Der Tag ist endlich gekommen,
jetzt kann das Fest beginnen
Oh, du heilige Nacht

 

 

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Pensel, Dezember 2019

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