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Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
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Hohenlohe ganz weit vorne

Von Stefanie Pfäffle
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Gleich drei Teams vom Hohenlohe-Gymnasium sind die besten drei im Kreis beim Deutschen Gründerpreis : (von links) a breeze, Shrave und Solartec. Bernd Kaufmann (hinten rechts) überreichte die Preise. Foto: Stefanie Pfäffle

ÖHRINGEN, 25. Juli 2016

Der Stolz ist Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hohenlohekreis, deutlich anzusehen. "Das ist eine deutschlandweite Premiere. Das gab es noch nie, dass zwei Teams aus einer Schule auf dem Treppchen landeten", erzählt er. Die Rede ist vom Deutschen Gründerpreis für Schüler, ausgerufen vom Magazin Stern, den Sparkassen, ZDF und Porsche als eine von vier Kategorien des Deutschen Gründerpreises. Im Hohenlohekreis wurde genau das geschafft − die Shrave GmbH landete bundesweit auf Platz zwei, die a breeze GmbH auf Platz drei und auch die drittbester Gruppe aus Hohenlohe, die Solartec GmbH (Bundesrang 90), stammt vom Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (HGÖ). Die Sparkasse zeichnete nun alle drei aus. Planspiel 45 Schüler in elf Teams vom HGÖ und der Kaufmännischen Schule Öhringen wurden 2016 über die Sparkasse Hohenlohekreis bei Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel angemeldet. Tom Levin Schwenzle, Sprecher von Shrave, gibt offen zu: "Wir wollten schon so weit kommen wie möglich". Umgesetzt wurde dies mit ihrer digitalen Plattform Shrave, auf der junge Leute nicht nur Tickets für eine Veranstaltung buchen können, sondern auch gleich Anreise, Übernachtung und weitere Optionen. Idee Die Idee dazu kam ihnen, als sie vor einigen Monaten selbst auf Festivals gehen wollten und die Suche im Internet sich sehr mühsam gestaltete. Also erstellte das sechsköpfige Team mit Hilfe ihrer Lehrerin, der Sparkasse und einem Paten aus der Wirtschaft ihren Businessplan mit Marketingstrategie. Ganz so fiktiv ist die Idee nicht. "Wir wollen das während der Schulzeit laufen lassen, es ist nur eine Frage der Zeit und des Geldes, bis wir es umsetzen", erklärt Schwenzle. A breeze sind bereits in konkreten Gesprächen mit einer Firma, die an ihrer biologisch abbaubaren Einlage für Biotonnen interessiert ist. Ein hochaktuelles Thema im Hohenlohekreis, hat doch jeder Haushalt seit Anfang des Jahres so ein Teil zu Hause. "Eine Freundin meiner Mutter erzählte, dass der Müll festgefroren ist und die ganze Tonne im Laster landete und die ersten überlegten auch schon, wie sie mit dem Gestank im Sommer umgehen", erklärt Hannah Bauer. Beide Probleme soll a breeze lösen. Für die vier Gymnasiasten war Platz drei im Bund eine dicke Überraschung. Platz drei in Hohenlohe machten die fünf HGÖler von Solartec mit ihrer Idee, Solarzellen in Handy-Displays einzubauen, damit sich diese immer wieder von alleine aufladen. "Wir wollten unbedingt was Nachhaltiges machen", betont Chiara Müller. Dass es in dieser Hinsicht schon Forschungen gibt, hat sie bei ihrer eigenen Recherche überrascht. "Leider ist es noch nicht marktreif."

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