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Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
Weygangstraße 13-15
74613 Öhringen

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Leitbild

Im Schulajhr 2005/2006 wurde in der Gesamtlehrerkonferenz und anschließend in der Schulkonferenz das Leitbild des Hohenlohe-Gymnasiums verabschiedet und im Schuljahr 2006/2007 mit Konkretisierungen versehen.


Präambel:
Alle am HGÖ Beteiligten,
Schüler und Schülerinnen Erziehungsberechtigte und Bedienstete, fühlen sich dem abendländischen Menschenbild verpflichtet.

Leitziele und Umsetzung

1.Vernunft und Humanität bestimmen das schulische Leben
1.1 Alle Entscheidungen und Maßnahmen werden hinreichend
begründet. Dies betrifft auch Anforderungen und Beurteilungen
1.2 Der Respekt voreinander gebietet sich in allem um
Wahrheit, Klarheit, Verlässlichkeit und Höflichkeit zu bemühen.
1.3 Über die unmittelbaren formalen Folgen bei grobem Fehl-
Fehlverhalten, z.B. durch Aggression gegen Menschen und Sachen,
Drogenmissbrauch, unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht,
werden alle informiert.
1.4 Die Einhaltung von Abmachungen und Regeln wird konsequent
eingefordert.
1.5 Alle schulischen Vorgänge unterliegen einer kritischen WOZU-
Analyse, d.h. Erziehung und die Vermittlung von Primärwissen
und Kompetenzen haben Vorrang vor von außen an die Schule
wichtig sein, aber nicht alles davon ist auch notwendig.

Näherhin sind damit gemeint:
Das Prinzip der Achtung der unantastbaren menschlichen Würde des Menschen und der Respektierung seines individuellen Wertes für die gegenwärtige und zukünftige Gesellschaft.
Leitziele und Umsetzung

2. Freiheit beinhaltet Rechte und die Übernahme von Pflichten
2.1 Individuelle Freiheiten sind der problemfreien Gestaltung des
gesamten schulischen Ablaufs untergeordnet, d.h. Unterrichts-
und Pausengestaltung, Kleidungsstil und Raumgestaltung haben
Konflikte zu vermeiden.
2.2 Für die Unterrichtsgestaltung ist die Fachlehrerin bzw. der Fach-
lehrer zuständig, für die Gestaltung des Klassenzimmers die
Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer.
2.3 Problemfälle werden in der Klassenkonferenz entschieden
3. Die Respektierung der Gleichheit aller fördert das WIR-Gefühl
3.1 Alle verdienen denselben uneingeschränkten Respekt
3.2 Sonderrechte („Extrawürschte“) bzw. Sonderbehandlung gibt es nicht
am HGÖ.
3.3 Chancengleichheiten erfordern einen sozial gerechten Bildungszugang.
Die Einrichtung von Arbeitsräumen und einer zentralen Arbeits-
bibliothek mit PC ist ein Grundrecht der Schülerinnen und Schüler.

Selbstverständnis:
Pädagogisch versteht sich das HGÖ als humane Leistungsschule, als Schule, die wesentlich dazu beiträgt junge Menschen lebenstüchtig und leistungsstark zu machen. 
Fördern und Fordern stehen dabei in einem altersgemäßen   inneren Dialog. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer alle Erziehungsberechtigten verstehen und begegnen sich in diesem Prozess als Partner. Die Pädagogen fördern die sensible Weckung angelegter Begabungen und deren altersgemäße Ausformung. Sie steuern human und konsequent noch unkoordinierte Entwicklungsphasen hin zur lebensstarken Persönlichkeit. Sie begleiten fach- und sachkompetent zur Studierfähigkeit.

Leitziele und Umsetzung

4. Fördern und Fordern bilden das Grundkonzept.
4.1 Leistung wird eingefordert, gute Leistungen werden honoriert.
4.2 Unterricht und Hausaufgaben sollten weder überfordern, noch
unterfordern und die Hausaufgaben werden regelmäßig überprüft.
4.3 Das eingeforderte Arbeitspensum respektiert das Anrecht
auf genügend Freizeit.
4.4 Disziplin wird eingeübt und eingefordert, um stressfreies,
erfolgreiches Lernen zu ermöglichen und zugleich die Selbstdisziplin
zu fördern.
4.5 Auf wiederholte Disziplinlosigkeit, Verhaltensauffälligkeit und
Leistungsverweigerung ist die Klassenkonferenz einzuberufen. Deren
in Absprache mit der Schulleitung getroffene Beschlüsse sind für alle
Beteiligten, inkl. Erziehungsberechtigten, als dringende Empfehlungen
zu verstehen.

Diese Lernstatt strebt folgende Kompetenzen an:
Das begleitende miteinander Lernen soll Fachwissen und methodisches Können zur Reife bringen. Vernetztes Denken und fächerübergreifendes Wissen ist im Rahmen der schulischen Möglichkeiten anzustreben. Fehler werden als Lernkatalysator und nicht als Mittel zur Disziplinierung verstanden.


Leitziele und Umsetzung

5. Fachwissen und methodisches Können sind als Einheit anzustreben.
5.1 Der Unterricht ist keinem bestimmten Stil verpflichtet. Jede Lehrerin,
jeder Lehrer hat das Recht und die Pflicht der jeweiligen Klassen-
situation gerecht zu werden. Zugleich ist größtmögliche Flexibilität im
didaktischen und methodischen Bereich mit persönlicher Einfärbung
erwünscht.

Die permanente Anleitung zum Lernen lernen in den unteren und mittleren Stufen soll zu wissenschaftlichem Denken und zur studierfähigen Selbständigkeit führen.

Leitziele und Umsetzung

6. Selbständiges Denken und Arbeiten ist einzufordern.

Gutes soziales Verhalten ist permanent zu üben und nötigenfalls wieder neu einzuüben, weil dies unabdingbare Voraussetzung für ein gutes pädagogisches Klima ist.

Leitziele und Umsetzung

7. Das Schulmilieu bedarf einer dauernden Analyse hinsichtlich störender
bzw. weiterentwickelnder Faktoren.
7.1 Die Sekundärtugenden wie Höflichkeit, Fairness, Pünktlichkeit,
Ordnung, … erleichtern das Zusammenleben .Im HGÖ werden
sie eingeübt und eingefordert. Ohne „Bitte“ wird kein Wunsch
erfüllt. Vorbildliches Verhalten wird verstärkt!
7.2 Defizite müssen erhoben, ernst genommen, angegangen werden.
7.3 Die Förderung von Theater, Musik, Kunst, Sport, Suchtprävention,
Streitschlichtung, Jugendrotkreuz…trägt genauso sehr zur Persönlich-
keitsfindung bei wie jedes Streitgespräch über humanistische und
religiöse Werte, das signalisiert, in seiner Individualität ernst genommen
zu werden.

Um einmal Verantwortung übernehmen zu wollen und zu können, muss der Jugendliche psychisch stark und geistig unabhängig gemacht werden.

Leitziele und Umsetzung

8. Verantwortung alters gemäß übertragen, Selbstverantwortlichkeit
zumuten.

Eine dynamische Weiterentwicklung der Schule als Lern- und Lebensraum wird garantiert durch eine jährliche interne Bestandsaufnahme hinsichtlich der angestrebten Ziele des HGÖ auf seinem Weg zu einer Schule, die den Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird und jene in jeder Hinsicht fördert zur Ausbildung einer starken verantwortungsbereiten Persönlichkeit.
Der/die für die Evaluation verantwortliche Abteilungsleiter/in sammelt alle eingehenden positiven und negativen Kritikpunkte hinsichtlich der Realisierung des Leitbilds und arbeitet einen Schwerpunkt aus zu einem Vorschlag für GLK und SLK mit Unterstützung von einem Elternteil, einem SMV-Mitglied, einem Hausmeister bzw. einer Sekretärin und einem Personalrat.
Alle am Schulleben Beteiligten verpflichten sich an der Umsetzung dieses Leitbilds aktiv mitzuwirken.

Die Schulschwerpunkte
1. Miteinander lernen und leben
2. Naturwissenschaftlicher Bereich
3. Humane Leistungsschule
4. IT-Bereich
5. Musisch-künstlerischer Bereich werden realisiert in den folgenden institutionell verankerten Angeboten:

zu 1. Internetcafé- Streitschlichter - Schulsanitätsdienst - jährlicher Methodentag – Arbeitskreise zu verschiedenen Themen – viele von Lehrern geleitete AGs – einige von Schülern geleitete AGs, z.B. Schach - AG, Volleyball - AG - gemeinsame Feste, z.B. Schulfest, Unterstufenparty, New Year in concert, Schulball,…; zum großen Teil von der SMV organisiert – sehr viele außerunterrichtliche Veranstaltungen, Weihnachtskonzert, Koop - Konzert HGÖ – JMS, ….

zu 2. Jugend forscht Aktivitäten – Begabtenkurse in Chemie – Teilnahme an „Chemie im Alltag“ – Arbeit im Chemielabor der BASF –
Schüleringenieurakademie in Zusammenarbeit mit der FH – Künzelsau - Bienen – AG - …….

zu 3. Lernen lernen in den Klassenlehrerstunden – STUPS – LRS-Kurse – Nachhilfe durch Schüler(innen) – Schülerpatenschaften –WIR-Tage – Kooperation HGÖ - Stadtbücherei Öhringen – Kooperation HGÖ - Dance4Fun – Klassenlehrerstunde in Kl. 5 und 6

zu 4. Computer in den Klassenzimmern der Kl. 5 und 6 ( geplant auch in Kl. 7 ) – zwei Computerräume mit je 16 Plätzen – ITG-Unterricht in G 8 in den KL. 5 und 6 durch Deutschlehrer(innen ), in den Kl 7 durch Englisch- und in den Kl. 10 durch
Mathematiklehrer(innen ) – Homepage AG und Informatik für Kl. 11 – Videokonferenzen mit anderen Schulen – Computereinsatz im Unterricht, z.B. in BK, in AGs, z.B. in der Videokunst AG, in den verschiedenen gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen Fächern – Erstellung von Präsentationen mit dem Computer im Präsentationslabor – Internetcafé - …

zu 5. Unterstufenchor – Mittel- und Oberstufenchor - Vokalensemble – Orchester - Pop-Rock-Band - Videokunst AG – künstlerische Schulhausgestaltung – Theater AG – Weihnachtskonzert – JMS-HGÖ - Koop–Konzerte – musikalische Umrahmungen für Abiturfeier, Verabschiedungen, Neuaufnahmen - …

Stand: 10.1.06
Ju

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