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Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
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Schulhund

Mit dem Schuljahr 2016/17 startet auch ein neues Projekt am Hohenlohe-Gymnasium: Rauhaardackelhündin Franzi begleitet ihre Besitzerin StRin Ulrike Lutz regelmäßig in den Biologie-Unterricht. Kommt die Hündin morgens in der Schule an, wird sie von Schülerinnen und Schülern und den Kolleginnen und Kollegen herzlich begrüßt. Freudig wartet Franzi dann auf ihren Einsatz im Unterricht, vor allem in den Klassenstufen 5 und 6.

Während der Unterrichtsstunden bewegt sich Franzi frei durch die Bankreihen, verweilt immer wieder bei einigen Schülern und lässt sich gerne liebevoll streicheln und am Bauch kraulen. Doch warum ein Hund im Unterricht?

Hunde sind verlässliche, treue Partner, sind geduldige, nicht wertende Zuhörer und bilden Anknüpfungspunkte für Gespräche zwischen den Schülern. Sie geben das Gefühl um seiner selbst willen akzeptiert und angenommen zu werden unabhängig von der eigenen Rolle im Klassenverband, vermitteln Geborgenheit und Unbefangenheit und bereiten Spaß und Freude im Umgang mit ihnen. Kindern werden Körperkontakt, Berührungen und der Austausch von Zärtlichkeit ermöglicht und der Zugang zur Natur mit direkten Beobachtungen im Klassenraum näher gebracht. Gerade auch durch das geduldige, freundliche Wesen von Franzi können ängstliche Kinder ihre Furcht vor Hunden schrittweise und behutsam abbauen.

Hunde reagieren jedoch sehr empfindlich auf Lärm und Unruhe im Klassenzimmer. Franzi zeigt dann durch ihr Verhalten sehr deutlich, dass sie den Klassenraum verlassen möchte. Doch das ist für die Schüler dann ein sehr deutliches Signal, sich ruhiger zu verhalten. Denn Franzi soll unbedingt bleiben wollen. Damit bietet der Hund im Unterricht die Möglichkeit sowohl Klassenregeln als auch Sozialverhalten einzuüben.

Die Fürsorge für ein anderes Lebewesen, wie hier für einen Hund, gibt das Gefühl gebraucht zu werden und selbst für jemanden elementar wichtig zu sein. Hunde fördern dadurch bei den Kindern das Selbstwertgefühl, die Persönlichkeitsentwicklung, das Sozialverhalten (Empathie, Rücksichtnahme, Akzeptanz von Regeln und Grenzen, Zurückstellung eigener Bedürfnisse), die nonverbale Kommunikation, die Sinneswahrnehmung, die motorische und kognitive Entwicklung und das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Franzi trägt so mit ihrer freundlichen, zugewandten Art zu einem besseren Miteinander von Schülerinnen und Schülern bei, lässt bei den Schülern/-innen die Lust auf die nächste Unterrichtsstunde wachsen.

Wir freuen uns auf ein schönes und erfolgreiches neues Schuljahr mit Schulhund Franzi!

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U.Lutz, 2016

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